Teams läuft langsam oder hängt
Teams reagiert träge, frisst RAM oder friert kurz ein. Das sind die wirksamsten Hebel für mehr Performance.
Betroffene Systeme
Schnelle Hilfen
- Auf den neuen Teams-Client umsteigen
- Hardwarebeschleunigung in den Einstellungen testen
- Cache löschen und Add-Ins minimieren
Auf den neuen Client umsteigen
Der klassische Teams-Client (Electron) ist deutlich langsamer als der neue Teams 2.x. Wenn deine IT die Wahl freigibt, in den Einstellungen oben den Schalter ‘Neue Teams ausprobieren’ aktivieren - der neue Client braucht deutlich weniger RAM.
Hardwarebeschleunigung
Bei manchen Grafikkarten verbessert das Aktivieren der Hardwarebeschleunigung die Performance dramatisch, bei anderen verschlechtert sie. Beides ausprobieren - in Einstellungen, Allgemein.
Cache löschen
Ein voller Cache ist die häufigste Ursache für langsame Starts:
%appdata%\Microsoft\Teams
Die ersten 30 Sekunden nach dem Reset sind langsam (Sync), danach läuft Teams meist deutlich schneller.
Wenig genutzte Teams entfernen
Jedes Team kostet RAM für die Channel-Liste. In Teams die Liste durchgehen, nicht mehr genutzte Teams ausblenden oder austreten.
RAM-Hunger im Hintergrund
Teams läuft auch nach Schliessen weiter. Im Task-Manager prüfen ob mehrere ‘Microsoft Teams’ Prozesse laufen. Bei Bedarf alle beenden, dann neu starten.
Antivirus prüfen
Manche Antivirus-Programme scannen jede Teams-Aktion. In den Antivirus- Einstellungen Teams als Ausnahme eintragen kann die Latenz halbieren.